Jubiläum in CADECA
Am Samstag, den 21. August 2010, wird in CADECA (Casa del Catequista) das 25-jährige Bestehen gefeiert. Unter den deutschen Gästen befindet sich auch Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg, der eine Reise nach Bolivien zum zweiten Besuch in CADECA nutzt.
Auf dem Programm steht um 10 Uhr ein Dankgottesdienst, es folgt eine Rede des Leiters von CADECA, Lic. Pedro Alvarez, mit anschließenden Stehempfang. Nach dem Mittagessen ist Padre Manfredo Rauh, der Gründer von CADECA, an der Reihe, die 25 Jahre zu würdigen. Bei der Gelegenheit werden natürlich auch einige Personen für Ihre Verdienste geehrt. Eine Fotoausstellung und ein Film erinnern an die Ereignisse der vergangenen Jahre.
Geselliges Beisammensein der vielen Gäste bildet den Abschluss des Festtages.
PS: Unter dem Menuepunkt Cochabamba können Sie sich über die Entwicklung und die Arbeit von CADECA informieren.
Planen Sie einen Vortrag in Ihrer Pfarrei oder in der Schule über Bolivien und über den Missionskreis Ayopaya?
Zur Unterstützung stellen wir Ihnen gerne unsere Wanderausstellung zur Verfügung.
Sie besteht aus 9 farbigen Exponatbildern 1,21 x 0,84 m. Die Bilder werden mit einem Paar Alu-Klemmleisten aufgehängt.
ayopaya-ausstellung
Interessieren Sie sich für diese Ausstellung?
Sie können sie im Büro des Missionskreises Ayopaya anfordern.
Tel. 09187/907402
Fax 09187/907403
Mail: kontakt @ ayopaya.de
Falls Sie nicht die Möglichkeit haben, diese großen Fotos aufzuhängen, bieten wir Ihnen eine CD mit den Bildern und Texten der Wanderausstellung an. Sie kann als Power-Point-Präsentation bei Veranstaltungen gezeigt werden.
Außerdem haben wir eine CD der Wanderausstellung mit Fotos der Jubiläumsfeier “40 Jahre Ayopaya” mit deutsch-spanischen Texten.
Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest!
Der neue Rundbrief ist erschienen und hier zum Download abrufbar:
Rundbrief Fastenzeit 2010
Raimund Brehm ist am 21. Januar 2010 im Alter von fast 81 Jahren verstorben. Mit ihm ist einer der Pioniere des Missionskreises von uns gegangen. Er war mit P. Manfred Rauh seit den Nachkriegsjahren in der Katholischen Jugend in Nürnberg eng befreundet. So war es selbstverständlich, dass er mit ihm zusammen die ersten Ideen für einen Einsatz in der Mission spann und dann seine ganzen Fähigkeiten als Werbefachmann in die Gründung und den Aufbau des Missionskreises einbrachte. Seit den ersten Tagen des Missionskreises Ayopaya e.V. 1968 gehörte er dem Vorstand als ehrenamtlicher Geschäftsführer bis 1997 an. Viele öffentlichkeitswirksame Aktionen trugen seinen Stempel: Mit der Broschüre für Gruppenleiter „BaBo“ (Bamberg für Bolivien) regte er Spendensammlungen an; die ersten Rundbriefe wurden noch hektografiert und seit 1970 zierte der Ayopaya-Kalender aus seiner Hand die Wohnungen der Bolivienfreunde.
Raimund Brehm gab sich nie mit dem Erreichten zufrieden, sondern dachte immer weiter in die Zukunft, ohne aber je das Bewährte außer acht zu lassen. Mir klingt sein herzhaftes Lachen in den Ohren; kritisch hakte er nach, wenn ihm etwas aufgefallen war. Wo wir Theologen glaubten eine wunderschöne Formulierung gefunden zu haben, holte er uns mit ein paar knappen, knackigen Sätzen auf die Ebene der Alltagsmenschen zurück. Aber wenn er dann einverstanden war, konnte er auf seine unnachahmliche fränkische Art sagen: „Is scho rechd!“ Bis zum Schluss war er dem Missionskreis freundschaftlich verbunden und immer bereit, seinen Teil für die Menschen in Ayopaya beizutragen.
Der Missionskreis Ayopaya verdankt Raimund Brehm unendlich viel. Wie sehr er sich für den Missionskreis eingesetzt hat, sagt am besten ein Satz seiner Frau Anneliese: „Der Raimund hatte zwei Kinder: die Missionsprokur der Jesuiten und den Missionskreis Ayopaya“. Dass seine Frau und seine drei Kinder diesen anderen Kindern so viel Zeit und auch Interesse geopfert haben, dafür danken wir ihnen herzlich.
„Geschichten musst du erzählen – nur die sind interessant.“ Das war einer der journalistischen Leitsätze von Raimund Brehm. Und so stelle ich mir in meiner Fantasie vor:
Raimund Brehm klopft ans Himmelstor. Er wird eingelassen, und der Herrgott geht mit ihm Punkt für Punkt seines Lebens durch und stellt einige kritische Fragen; manchmal schluckt der Raimund und kriegt einen roten Kopf. Aber er bittet auch ums Wort und stellt seinerseits Fragen: Warum läuft es so ungerecht auf dieser Welt? Und warum hat sich so manches in der Kirche nicht vorwärts bewegt? Aber am Ende des Gesprächs schaut ihn der Herrgott an und sagt: „Raimund, komm rein – is scho rechd!“
Raimund Busch
PS: Bitte lesen Sie auch den Brief von Heidi Rauch-Mangold an Raimund Brehm im Rundbrief Fastenzeit 2010.
Wie uns soeben mitgeteilt wurde, ist Raimund Brehm am Donnerstag, 21.01.2010 um 10 Uhr, verstorben.
Raimund Brehm war jahrzehntelang Geschäftsführer und verantwortlich für Kalender und Rundbrief. Der Missionskreis Ayopaya verdankt ihm unendlich viel.
Der Herr gebe ihm die ewige Ruhe!
Eine ausführliche Würdigung erfolgt später.
Wir wünschen Ihnen alles Gute für das Jahr 2010,
vor allem Gesundheit und Frieden!
Der Kalender begleitet Sie wieder das ganze Jahr mit schönen Fotos aus Bolivien. Mit diesem Kalender sagen wir unseren Freunden und Spendern Vergelt`s Gott!
Weitere Exemplare können Sie mit dem Kontaktformular anfordern.
oder Tel. 09187/907402
Fax 09187/907403
Mail: kontakt @ ayopaya.de
Der Missionskreis Ayopaya wünscht Ihnen eine besinnliche Adventszeit.
“Du Hirte Boliviens höre” Bolivianische Psalmen
Wunderschöne Farbfotos von Menschen, Tieren und der Landschaft Boliviens umrahmen die Psalmen von Prälat Alois Albrecht.
Dieses 48-seitige Buch hat eine Größe von 24×17x0,5 cm und ist gegen eine Spende erhältlich. Sie können es bei uns im Büro bestellen.
Tel. 09187/907402
Fax 09187/907403
Mail: kontakt @ ayopaya.de