Centro Social San Bonifacio

Das Sozialzentrum San Bonifacio in Independencia besteht aus verschiedenen Zweigen:

Das Internat für die Jungen heißt Casa San Martín de Porres. Hier leben ca. 15 Buben von der vierten bis zur sechsten Klasse. Casa Santa Elisabet ist das Internat für  ca. 65 Mädchen, die bis zum hiesigen Abitur im Internat bleiben können.  Die Kinder kommen aus abgelegenen Dörfern. Dort könnten sie entweder gar nicht oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen die höheren Klassen der Volksschule oder die weiterführende Schule, das colegio, besuchen.

Im Colegio Técnico Humanístico Boliviano Alemán ist das Verhältnis von Mädchen und Jungen, die das Abitur gemacht haben, bemerkenswert. 40% waren junge Frauen. Das liegt weit über dem Landesdurchschnitt. Bildung ist das wesentliche Kapital, das diesen jungen Menschen eine bessere Zukunft ermöglichen soll.

Schwester Verena

 

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Zwei neue Klassenzimmer für diese Schule war unser Jubiläumsprojekt 2008. Mit Hilfe von Spenden und der tatkräftigen Mitarbeit der Schüler und Familienväter ist das Vorhaben verwirklicht worden.

 

 

 

 

Am ersten Schultag Anfang 2010 konnten wir zwei „Jubiläums-Schulzimmer“ übergeben und in Betrieb nehmen!

 

 

Schwester Verena hat noch zwei weitere Räume bauen lassen – einen Computerraum und endlich gibt es für die drei Schulen auch ein Lehrerzimmer! Ab dem Schuljahr 2013 geht die Schulpflicht nur noch bis zur 6. Klasse. Die  Kinder gehen sechs Jahre in die Grundschule und weitere sechs Jahre in das colegio. Kinder, die nicht mit dem colegio weitermachen, müssen sich jetzt schon mit zwölf Jahren in den Arbeitsprozess eingliedern. Insgesamt besuchen 1.100 Schüler und Schülerinnen das Schulzentrum.

Durch die Neuordnung der Schuljahre und die Umstellung der Nachmittagsschule auf den Vormittag entstand ein Mangel an Schulräumen. Auch auf Drängen von Schwester Verena Birnbacher hat die „alcaldía“, das Bürgermeisteramt von Independencia, mit dem Bau von einem neuen Schultrakt begonnen. Im Jahre 2013 wurde der Grundstein gelegt und zwei Jahre später,  am 22. Mai 2015, konnten schließlich die ersten fertiggestellten Klassenzimmer feierlich eingeweiht werden. Aus den anfänglich zwölf geplanten neuen Zimmern wurden letztendlich 14 „Aulas“ für die Schüler gezaubert. Die Ausgaben für dieses Projekt beliefen sich dabei auf rund zwei Millionen Bolivianos, die von der Stadtregierung übernommen wurden.

 

Durch die Verlängerung des Colegio kommen mehr Grundschüler und es entstand ein Mangel an Klassenzimmern. So kämpfte Schwester Verena Birnbacher seit Langem für das Erbauen neuer Klassenräume und für die finanzielle Unterstützung der Stadtregierung.

Im Jahre 2013 war es dann soweit und der Grundstein für den Anbau wurde gesetzt.

Zwei Jahre später, am Freitag, dem 22. Mai 2015, konnten schließlich die ersten fertiggestellten Klassenzimmer feierlich eingeweiht werden. Aus den anfänglich zwölf geplanten neuen Zimmern wurden letztendlich 14 „Aulas“ für die Schüler gezaubert. Die Ausgaben für dieses Projekt beliefen sich dabei auf rund zwei Millionen Bolivianos, die von der Stadtregierung übernommen wurden.

Leider war das Geld dann aus. Es gab zu den neuen Zimmern keine zusätzliche Toilettenanlage; die alte reichte nicht mehr. – Die neuen Schulräume stehen in U-Form zu den alten. In einer Ecke des U‘s war noch eine Lücke. Diese wird nun unten durch die neuen Sanitärräume geschlossen, die Schwester Verena mit vielen Spenden bauen ließ. Darüber hat sie sinnvollerweise noch ein Klassenzimmer aufsetzen lassen, das rechtzeitig zum Schulbeginn am 6. Februar 2017 fertig wurde. Damit ist das Haus durchgängig zweistöckig.  

Im Kursheim Papa Juan XXIII finden Förderkurse, hauptsächlich für Frauen, statt.

Das Sozialzentrum ist aber auch ein Ort für allgemeine Sozialarbeit. Arme Witwen ohne Angehörige und verlassene Frauen mit kleinen Kindern erhalten hier eine ganz kleine, aber regelmäßige Unterstützung.

Im Ort Independencia selbst bietet der Kindergarten mit vier Gruppen vielen Kindern eine ergänzende Erziehung zum Elternhaus. Gleich daneben steht die Puerta Abierta, das Haus der Offenen Tür, für die Freizeitgestaltung der Schulkinder und Jugendliche.

Die Arbeit in Independencia wurde bis Juli 2016 von Schwester Verena Birnbacher alleine geleitet.

Neue Direktorin im Centro Social ist Hermana Juana Flores Maldonado von den Hermanas Franciscanas Misioneras Rurales.

Schwester Verena ist noch Koordinatorin im Schulzentrum Fe y Alegría.

 

 

 

 

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  1. Liebe Schwester Verena!
    Sie haben versucht mich per Telefon zu erreichen. Leider war ich nicht daheim. Ich bin momentan für ein Monat Pfarrer von Großkarolinenfeld und Tattenhausen. Daneben versuche ich mit meiner Kreuz klar zu kommen.
    Vielleicht klappt es einmal per Telefon. Momentan ist immer belegt. Vorausgesetzt, das die Nummer richtig ist: 0044136195.
    Herzliche Grüße und alels Gute
    Alois Fuchs

    1. Lieber Herr Fuchs,
      vielleicht hat Ihnen schon Frau Lerner die richtige Nummer geschickt, aber Ihre Nummer ist unvollständig: 00591 – 4413 6195
      Die 00591 ist die Ländervorwahl von Bolivien.
      Bis Mittwoch 30.7. ist Schw. Verena in der Stadt, also nicht unter dieser Nummer zu erreichen. Sie könnten es an diesen Tagen mal in CADECA probieren: 00591 – 442 60280, am ehesten zwischen 14 und 15 Uhr.
      Auch in Independencia ist 15 Uhr oder 21 Uhr eine Zeit, wo man am ehesten Chancen hat, Schw. Verena zu treffen.
      Aber das Durchkommen ist oft eine Geduldssache. Wir probieren es auch oft umsonst.
      Herzliche Grüße und alles Gute
      Raimund Busch

  2. Mich freut dieses Engagement !
    Zudem freut mich , dass mein “alter” Schulfreund Raimund Busch dabei involviert ist.
    Vielleich besuche ich das Centro auch einmal.

    Detlof Borries

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